{"id":86,"date":"2017-06-25T19:25:38","date_gmt":"2017-06-25T19:25:38","guid":{"rendered":"http:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/?page_id=86"},"modified":"2017-07-03T07:29:09","modified_gmt":"2017-07-03T07:29:09","slug":"langerfristige-bevolkerungsprognosen-fur-wien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/zuwanderung-nach-osterreich\/langerfristige-bevolkerungsprognosen-fur-wien\/","title":{"rendered":"L\u00e4ngerfristige Bev\u00f6lkerungsprognosen f\u00fcr Wien"},"content":{"rendered":"<p>In <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/0BygGURiJHeo9djgxM3p5cTIwRTg\/view\">dem dritten Kapitel von Werner Bauers 2008 geschriebenem Bericht &#8220;Einwanderung nach \u00d6sterreich&#8221;<\/a> diskutiert er die langfristigen Bev\u00f6lkerungsprognosen f\u00fcr die absehbare Zukunft.<\/p>\n<p>Nachdem \u00d6sterreich seine zentrale <a href=\"http:\/\/www.bmi.gv.at\/\">geopolitische Position<\/a> nach dem Ersten Weltkrieg. verloren hatte, sank die Bev\u00f6lkerung von Wien zwischen 1918 und 1980 um etwa 500.000 Menschen. In einem Oktober 2005 von <a href=\"http:\/\/www.statistik.at\/\">Statistik Austria<\/a> ver\u00f6ffentlichten Bericht steht es aber, dass die Bev\u00f6lkerung \u00d6sterreichs in den kommenden Jahrzehnten durch Wanderungsgewinn statt der Geburtenrate von fast 8 Millionen im Jahr 2005 auf etwa 9 Millionen im Jahr 2050 wachsen wird. Obwohl die Einwanderung die Bev\u00f6lkerung erh\u00f6hen wird, wird die Zuwanderung aufgrund der wirtschaftlichen und demografischen Ver\u00e4nderungen in den Herkunftsl\u00e4ndern graduell sinken. Wien wird durch Einwanderung und mehr Kinder das gr\u00f6\u00dfte Wachstum aller Bundesl\u00e4nder erleben.Im Laufe der Jahre hat Wien aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen mehr Bev\u00f6lkerungswachstum erlebt. Wien ist aber nicht der einzige Ort des Wachstums. Nieder\u00f6sterreich und westliche L\u00e4nder werden auch wachsen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-87\" src=\"http:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-850x478.png\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-850x478.png 850w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-250x141.png 250w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-768x432.png 768w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-1200x675.png 1200w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria-500x281.png 500w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/pop-of-austria.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/p>\n<p>Wien scheint schneller zu wachsen als der Rest des Landes. Bis 2035 wird davon ausgegangen, dass Wien knapp 2 Millionen Menschen hat. Die Statistiker glauben, dass der Anteil der Ausl\u00e4nder von 2005 bis 2035 um 10% steigen wird. Au\u00dferdem kommen die Menschen nicht nur aus der T\u00fcrkei, sondern auch aus anderen EU-L\u00e4ndern. Aufgrund des vorhergesagten Zustroms der ausl\u00e4ndischen Jugendlichen in der Bev\u00f6lkerung wird sich die Integrationspolitik innerhalb der Bildung nicht nur f\u00fcr Jugendliche, sondern auch f\u00fcr Erwachsene \u00e4ndern. Eine deutliche soziale Abgrenzung zwischen jenen Einwanderern und denen des \u00f6sterreichischen Herkunfts in Bezirken mit hohen Anteilen von Einwanderern wird bef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Innerhalb der n\u00e4chsten Jahrzehnte wird das Durchschnittsalter der B\u00fcrger zunehmen. Mit dem Wachstum ist es so, bis 2050 wird einer von drei Personen \u00fcber 60 Jahre alt sein. Menschen von 15 bis 60 werden leicht zur\u00fcckgehen, w\u00e4hrend junge Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter stark schrumpfen werden. Das berufliche Alter zum Nicht-Arbeitsverh\u00e4ltnis wird sich drastisch verschlechtern. In den meisten Orten werden die \u00e4lteren Menschen einen gro\u00dfen Teil ausmachen, aber Wien wird im 20. Perzentil eine Nummer von \u00fcber 60 Jahren haben, was der kleinste Anteil ist. Wien wird aufgrund der jungen Immigranten und Geburtenraten eine relativ junge Stadt gegen\u00fcber dem Rest des Landes bleiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-88\" src=\"http:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/austria-pop-fluctuations.png\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/austria-pop-fluctuations.png 644w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/austria-pop-fluctuations-250x141.png 250w, https:\/\/scholarblogs.emory.edu\/german370a\/files\/2017\/06\/austria-pop-fluctuations-500x280.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/p>\n<p>Das Wachstum der EU wird die Migration in Wien stark beeinflussen. Die umliegenden L\u00e4nder werden auch w\u00e4hrend dieser Zeit wachsen. Die verschiedenen Demografien beeinflussen die Bezirke anders, da der Gro\u00dfteil des Bev\u00f6lkerungswachstums in den Au\u00dfenbezirken liegt. Insgesamt werden in den kommenden Jahren viele Ver\u00e4nderungen erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem dritten Kapitel von Werner Bauers 2008 geschriebenem Bericht &#8220;Einwanderung nach \u00d6sterreich&#8221; diskutiert er die langfristigen Bev\u00f6lkerungsprognosen f\u00fcr die absehbare Zukunft. 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